Schon länger ist der letzte Beitrag her… offenbar hab ich vor lauter Fels und ein paar anderen Tasks die digitale Welt etwas länger vernachlässigt…
Nach den Physioscreenings für das Regionalzentrum Zürich, dem Begleiten vom Trainingslager vom Team Herkulis gabs noch das Speedkrafttraining für die jungen Speedathleten aufzubauen und in der Physiowelt meine Dry Needlingsabschlussprüfung zu absolvieren und das Treffen von Kletterphysio-Schweiz zu organisieren….
Aber auch der Fels ist in diesem warmen Sommer nicht zu kurz gekommen (auf dem Foto: Neue Msl im Rätikon von Marcel: Cobra).
Jetzt gehts bald zurück in den Alltag und hoffentlich wieder etwas regelmäßigeren Beiträgen.
Die Intention im Training ist entscheidend, weil sie bestimmt, wie du eine Übung ausführst – nicht nur was du machst. Zwei Personen können dieselbe Übung mit dem gleichen Gewicht und den gleichen Wiederholungen machen, aber völlig unterschiedliche Reize setzen, je nachdem, worauf sie sich konzentrieren. Wenn deine Absicht klar ist – zum Beispiel Muskelspannung aufbauen, Kraft entwickeln oder explosiv arbeiten – wird dein Nervensystem genau darauf ausgerichtet. Gewicht und Wiederholungen sind nur Werkzeuge; die Intention entscheidet, welcher Trainingsreiz tatsächlich entsteht.
Darum: Verlass dich auf deine Intention. Mach nur soviel, wie du auch in dieser Qualität mit deiner Intention tun kannst.
Wir reden viel über die richtige Wiederholungszahl, das Gewicht oder die richtige Übung aber am Ende wirst du nur mit der richtigen Intention/Qualität auch zu entsprechenden Anpassungen kommen. Hierbei kann Feedback sehr hilfreich sein, weil die Aussensicht hier einen Mehrwert zum eigenen Blick/Gefühl bieten kann.
Mit sinkenden Temperaturen haben viele auch trockenere Haut an den Händen, die vermehrt zu Rissbildung neigt.
Das stört natürlich auch beim Klettern!
Mittlerweile gibt es viele gute feuchtigkeitsspendende Cremes, aber was hilft wirklich?
Wen du bereits einen Riss hast, hilft es, die Rissränder abzufeilen mit einer Nagelfeile, v.a. an den Seiten. So reisst es nicht bei jeder Session wieder am gleichen Ort weiter ein.
Auch hilfreich: Handschuhe tragen, wenn es draussen kalt ist (weniger beanspruchte Haut).
Und: Eincremen der Finger über Nacht (allenfalls mit Pflaster oder Handschuhen). Bei offenen Stellen funktioniert es gut mit einer Wundcreme und einem Pflaster. Über Nacht hast du eine lange Einwirkzeit ohne regelmässiges Händewaschen und die Hand- oder Wundcreme kann optimal einwirken.